Aufgaben und Ziele
Aufgaben und Ziele des hlb Rheinland-Pfalz
Der Hochschullehrerbund hlb Rheinland-Pfalz ist ein Berufsverband, der die spezifischen Interessen der Professorinnen und Professoren vertritt, die an den staatlichen, privaten und kirchlichen Fachhochschulen des Landes Rheinland-Pfalz lehren. Die Fachhochschulen verbinden als Hochschulen für angewandte Wissenschaften (University of Applied Sciences) in hervorragender Weise wissenschaftliche Erkenntnisse mit den vielfältigen Erfordernissen der Praxis. Hochqualifizierte Professorinnen und Professoren sorgen dafür, dass die Absolventinnen und Absolventen vorbildlich ausgebildet sind und auf dem Arbeitsmarkt hervorragende Berufschancen aufweisen. Der hlb Rheinland-Pfalz ist von dem Profil dieser Hochschulart überzeugt und trägt dazu bei, dass die Fachhochschulen in der Öffentlichkeit kontinuierlich als wichtige Institution wahrgenommen werden. Der hlb fördert die Kommunikation zwischen den Lehrenden und unterstützt alle Bemühungen, die zu einer Intensivierung der Beziehungen der Hochschulen untereinander führen. Zudem geht es dem Verband um die ständige Verbesserung der Beziehungen zur Wirtschaft, zur Verwaltung und zu anderen Bereichen der modernen Gesellschaft. Als Berufsverband berät er seine Mitglieder in allen Fragen der Ausübung des Hochschullehrerberufs. Der Landesverband steht in enger Beziehung zur hlb - Bundesvereinigung e.V., die die Landesverbände auf vielfältige Weise unterstützt.
Hochschulpolitik
Der hlb Rheinland-Pfalz vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber dem Gesetzgeber, gegenüber Behörden und Gerichten sowie anderen Verbänden und der Öffentlichkeit.
Einige der aktuellen hochschulpoltischen Ziele für die Verbandsarbeit seien nachstehend genannt:
- Wir fordern eine Vergütung der Professorinnen und Professoren, die ihrer hervorragenden Qualifikation und ihrer hohen Verantwortung entspricht. Die Besoldungsreform muss transparent und ohne Nachteile für in C2 verbliebene Kollegen erfolgen.
- Durch eine Absenkung der bislang noch sehr hohen Lehrverpflichtung muss mehr Raum für anwendungsorientierte Forschung geschaffen werden.
- Der Bologna-Prozess und damit verbunden die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse müssen die anerkannte Qualität unserer Studiengänge sichern und weiter verbessern.
- Die personelle und apparative Ausstattung der Hochschulen muss zur Sicherung der hohen Qualität der Studiengänge kontinuierlich verbessert werden. Durch den Einsatz bei der Umsetzung des Hochschulausbauprogramms 2012 haben die Fachhochschulen Vorleistungen erbracht, die durch zusätzliche Landes- bzw. Bundesmittel honoriert werden müssen.
- Die Fachhochschulen sollen bei der Einrichtung von Masterstudiengängen noch besser unterstützt werden. Masterstudiengänge sollen allen qualifizierten Studierenden offen stehen.
- Wir fordern einen fairen Wettbewerb zwischen den Hochschularten und unterstützen den Promotionszugang für Master Absolventen von Fachhochschulen.
- Im Bereich der Nebentätigkeiten von Professoren soll mehr Rechtssicherheit geschaffen werden.